Archiv für Februar 2009

WWW.BEATCLUB-KL.DE RENOVIERT!!!

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Hi, wir haben uns endlich mal drangesetzt und unsere Party-Homepage renoviert. Ab jetzt gibt’s neue Party-Pics, endlich ne gescheite DOWNLOAD-Seite mit Mixes von Deejays,MC’s und Sounds die bei uns in Regelmässigkeit die Wände zum Wackeln gebracht haben. Ausserdem gibt’s ne aktualisierte FLYER-page und LINK-liste und alle Info’s zum Beatclub

euer MMM

LOOK @
WWW.BEATCLUB-KL.DE

All tomorrows parties…made by friends

Reggae&Dancehall woanders:

KAISERSLAUTERN 28.02.2008

yardvibez1.jpg Reggae-Dancehall-Explosion with Deebuzz:

ZEROZERO SOUNDBWOYS

21:00@YardVibez *ClubNirvana*
Mühlstrasse 43, Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz 67655

More Infos @
http://www.myspace.com/zerozerosoundbwoys
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MANNHEIM 06.03.2009

Am 06.03.2009 setzen die Island Refreshers Ihre Dancehall Fusion Veranstaltungen in einer neuen Location fort. Karibische Musik von Dancehall bis Soca, über Kompa und Raggae findet man jetzt regelmäßig jeden ersten Freitag im Monat im Club Leib & Seele. irlandrefr01.jpgZeit um die Seele baumeln zu lassen, die Beine zu bewegen und den karibischen Flair in Mannheim zu entdecken. Leib & Seele ist ein Restaurant – Cafè & Bar mit Club im Gewölbekeller. Das Restaurant bietet über 50 unterschiedliche Flammkuchen mit feinsten Zutaten. Nach der Stärkung im oberen Bereich, kann im Gewölbekeller die Nacht in Clubatmosphäre,mit der besten karibischen Musik,beginnen.An der Bar gibt es den wahrscheinlich größten Cocktail Mannheims – 6Liter!!Ein MUSS für jeden echten Mannheimer!

Leib & Seele – Restaurant/Club
B2, 14
68159 Mannheim(Stadtmitte nähe Uni)

More Infos @
http://islandrefreshers.com/
http://www.leib-seele-restaurant.de

Drum& Bass woanders:

ZWEIBRÜCKEN 07. 03. 2009

db-sound.jpg Operation db 2009
- Erdgeschoss Zweibrücken

LuuK | P-Cal | DNS | man@armz | M-Trak
Biotech | Ultrasound | Steppsen | Buster

+ special support by: VJ-Crew Op-T-Car

Schwester!!! Klemme, Tupfer… es wird wieder operiert! Am 7. März lädt das Klinikum db sounddepartment in den Operationssaal des Zweibrücker Erdgeschosses ein, um nach einer Phase längerer Abstinenz wieder zu praktizieren. Chefarzt LuuK hat die Erfahrensten seiner Spezialisten im Gebiet der Audiologie und Partymedizin erneut zusammengerufen. Sie zeichnen sich durch gekonnte und fein abgestimmte Handhabung der meist genutzten Werkzeuge ihrer Zunft aus: Laser, Nadel und Mikrofon. Die Operation db wird eingeleitet, welche in Fachkreisen schon seit Bestehen als unumstrittener Maßstab aller Party-Eingriffe mit Spezialgebiet Drum & Bass festgelegt wurde.
Um Nebenwirkungen vorzubeugen, verpassen Sie diesen Termin bitte nicht, es wird keine Nachuntersuchungen 2009 geben!

erdgeschoss (gasthaus sutter)
pirmasenser str. 114
zweibrücken

eintritt 7,- dukaten
start 22:00 uhr

More Infos @
http://dbs.hosting-saar.de/

Something about BERTELSMANN

„Unerwarteter Weise ist Bertelsmann, trotz seiner Publizität in allen Medien, eine unbekannte deutsche und europäische Großmacht. Und zwar als Medienkonzern und als politische Großmacht. […] Alle schwierigen Entscheidungen werden vorabgesprochen in den Elitenetzwerken aus Parteien und Konzernen. Das ist in gewisser Weise eine Privatisierung der Politik.“ (Frank Böckelmann, SZ vom 27.9.2004)

Something more ’bout BERTELSMANN:
*Bertelsmann-Führung und Konzernverflechtungen
*Organigramm Bertelsmann als PDF (von Alexander Brabandt) (637K)
*Ist die Bertelsmann Stiftung „gemeinnützig?“
*…ansonsten hat Bertelsmann auch noch eine Geschichte.

*www.anti-bertelsmann.de/

K‘Town: LAST EXIT BEATCLUB

Die Kramladen-Partys als Treffpunkt zum zwanglosen Abfeiern sind Geschichte

Seit über 13 Jahren gibt es nun die Beatclub-Partys im Kramladen. In dieser Zeit hat sich viel geändert. Nicht nur an der DJ- und Soundsystemauswahl der VeranstalterInnen. Gerade in den letzten Jahren war der Beatclub ein Synonym für zwangloses Feiern, Abtanzen, Leute treffen usw. Eine Institution in Kaiserslautern, die alle anderen zeitweise vorhandenen Partyhighlights, die es auch in anderen Locations gab, überlebt hatte. Nicht vergessen werden sollte auch, dass bei den Beatclubpartys immer wieder auch Politik und Kultur mischten, da die VeranstalterInnen des öfteren auch Soliparty’s für lokale Projekte, Antirepressionsfonds und insbesondere für den von der Todestrafe bedrohten Ex-Black Panther Aktivisten und Journalisten Mumia Abu Jamal organisierten. Nun scheint aber auch noch das letzte Kleinod nichtkommerzieller und immer subkulturell orientierter Veranstaltungen abzusterben.

Hausmacht AStA

In den letzten Monaten gab es immer öfter Auseinandersetzungen und Diskussionen mit den Vermietern des Kramladen, dem AStA der Uni (mittlerweile TU) Kaiserslautern. Diskussionsstoff gab es zwar immer, auch in den Jahren davor. Das dies sich aber immer mehr in Richtung der Schaffung immer schärferer Regulierungen zeigte, war neu. Als erstes wurde den Veranstaltern ein Security-Zwang auferlegt. Auslöser dieser Aktion des AStA waren homophobe Übergriffe kleinerer Jugendcliquen auf BesucherInnen der regelmäßig auch im Kramladen veranstalteten schwul-lesbischen Umgekramt-Partys. Als Wochen später der damals noch zuständige Kramladen-Referent und Leute der Beatclub-Crew bei einer Auseinandersetzung mit einer wohl „verstrahlten“ Clique verletzt wurden, kam es zur Festlegung auf die Installierung eines Sicherheitdienstes durch die Vermieter. Die Kosten für diese Maßnahme tragen bis zum heutigen Tag die Veranstalter, obwohl der AStA, durch die derzeitige Kramladen-Referentin die Maßgaben für das Handeln der Security festlegt. Beschwerden über das Verhalten und Auftreten einzelner Sicherheitsmänner durch die Veranstalter – nicht nur der Beatclub-BesucherInnen – wurden von AStA-Seite bisher ignoriert bzw. nicht konsequent behandelt. Ergebnis dieser Sicherheitsvorgaben waren immer wieder rüdes Eingreifen und Willkürhandlungen gegenüber den Veranstaltern und Gästen von Kramladenpartys. Dazu kommt die Einführung des Rauchverbots im Kramladen. Einer Maßnahme, die der AStA ohne wirkliche Begründung durchdrückte. Die Unileitung als letzte Instanz, hatte mit Beginn des Rauchverbots in der TU damit keine Vorgaben für den Kramladen verbunden, und behandeln die Veranstaltungen dort als Sache der Studierendenvertretung.

Jugendschutz – Für wen ?

Ein weiteres heikles Thema ist der Jugendschutz. Ohne jede kritische Auseinandersetzung mit den alten und neuen Richtlinien des Jugendschutzgesetzes, sieht der AStA es als seine Aufgabe an, Recht und Gesetz durchzusetzen. Statt auf den Sonderstatus des Kramladen, als studentisch-organisierter Freiraum zu verweisen und eventuelle Anfragen des Ordnungsamts (, die es wohl auch ab und an gibt) abzufedern, scheint die Studierendenvertetung darauf zu beharren, mit Härte und Drohungen, gerade in Richtung der Beatclub-Crew, Recht und Ordnung herstellen zu müssen. Diskussionen über das gesellschaftliche und politische Mißverhältnis zwischen Sicherheitswahn und Regulierungswut auf der einen und andererseits dem Selbstbestimmungsrecht des Menschen (auch unter 18), treffen bei diesem AStA in Kaiserslautern nicht auf die notwendigen Vorrausetzungen eines kritischen Bewusstseins, die mensch Studierenden eigentlich zutrauen müsste. Da diese Eigenschaften an einem Technologiestandort wie die TU Kaiserslautern wohl nicht gebraucht wird, sind diese Areale in den Hirnen der meisten Studierenden scheinbar anderweitig belegt.

Auch eine Veranstaltung wie der Beatclub scheint nur noch fehl am Platze. Das Verhalten der Studierendenvertretung ist ein Spiegelbild der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse. Statt die Studierenden vor der weiteren Verschulung ihrer Studiengänge und der weiteren Straffung der Lehrinhalte zu schützen, statt auf gesellschaftliche Mißstände, die auch Studierende betreffen, aufmerksam zu machen und den gesellschaftlichen Dialog mit den jungen Menschen in Kaiserslautern und dort geschaffenen Initiativen zu suchen, werden Studierende verwaltet und, wie es im Bezug auf den Beatclub aussieht, von dem kleinen bißchen, was es an rebellischen Geistern in der Region gibt, abgeschottet.

Freiräume schaffen

Für die Beatclub-Crew stellen sich unterdessen andere Fragen. Lässt mensch sich und seine Party durch ein immer enger geschnürtes Regulierungs-Korsett immer weiter einschnüren und domestizieren oder ist es nicht vielleicht besser, den Beatclub sterben zu lassen.
freiraum.jpg
Besser ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende – immer das Damoklesschwert des Rausschmisses durch den AStA vor Augen. Was so oder auch anders bleibt ist die Notwendigkeit von Freiräumen, in denen solche Partys, wie der Beatclub möglich sind, ohne dass irgendjemand den Erziehungsbevollmächtigten spielt. Die Existenz des Beatclub hat die Notwendigkeit eines selbstverwalteten Kultur und Kommunikationzentrums lange Zeit verdeckt. Solche Räume wären auch nichts wirklich Neues. Zum Beispiel in Mannheim gibt es ein Jugendzentrum in Selbstverwaltung, aber auch in einigen anderen Städten. Bundesweit gibt es eine große Menge an Initiativen für Freiräume.

Solche Räume lassen sich aber nicht herbeikonsumieren. Dafür muss mensch was tun!!!

AL-Redaktion




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