Archiv für Februar 2010

New Compilation: World of Muzak 2010

WoM2010.jpg

„Fight for your Right to party“

01. Lila Downs – La Cucaracha (The Cockroach)
02. Panteon Rococo – Democrácia Fecal
03. Tim Armstrong – into action
04. From the cradle to the Rave – Rally Up! Resist!
05. Strom und Wasser – Lied von der schlafenden Armut
06. Beng Beng Cocktail – Raise Your Fist
07. No Te Va Gustar – No era cierto
08. Gogol Bordello – Ultimate
09. CHE SUDAKA – Mentira politika
10. Microphone Mafia – Testa Nera
11. Dopewalka – Lively Up Yourself (4 Corners Remix)
12. I-Fire – Policeman a pass
13. Keny Arkana – Reveillez vous
14. High Tone – Freakency
15. Die Goldenen Zitronen – Drop The Stylist (feat. Mark Stewart & Chicks on Speed)
16. Laura & Los Angeles – Smoking Voodooclub
17. Ari Up – cant trust the majority mass
18. Colectivo La Platforma – Carlos Hermano

Free Download @ rapidshare.com:
* http://rapidshare.com/files/349652809/World_of_Muzak_2010.zip(118mb)

Greetz 2 all K.o.K.roaches e.V.-Members and Supporters. Für ein selbstverwaltetes Kulturzentrum in K‘town

* compiled by MeckieMesserMuzak

First KoKroaches-Party, 6.03.

Erste Party für ein selbstverwaltetes Kulturzentrum in Kaiserslautern:


Culture Clash, Sa. 6.03.

cultureclash01.jpg


Line Up:

cultureclash02.jpg

Mehr über KoKroaches und die ZentrumsIdee usw.

@ http://kokroaches.blogsport.de/

I-MARA – Free Mumia Abu Jamal (New Reggae Song)


I-MARA @ http://www.myspace.com/rootsrockimara

Rage Against The Death Machine

Solidaritäts-CD für Mumia Abu-Jamal

mumia-cover.jpg Ein Solidaritätssampler für den in den USA in der Todeszelle einsitzenden Afroamerikaner ist auf dem Bremer Label »Jump Up« erschienen.

Der ehemalige Sprecher der Black Panther Party und Journalist Mumia Abu-Jamal wurde 1982 in einem rassistischen Prozess wegen eines angeblichen Polizistenmordes zum Tode verurteilt. Seitdem sitzt er im Todestrakt in Pennsylvania. 1995 und 1999 konnten internationale Massenproteste angesetzte Hinrichtungstermine verhindern. Dieser Tage wird eine Gerichtsentscheidung über Abu-Jamals weiteres Schicksal erwartet.

Mithilfe der Doppel-CD »Rage Against The Death Machine«, deren Erlöse der Roten Hilfe zur weiteren Solidaritätsarbeit für Mumia Abu-Jamal zugute kommen, fordern nun fast 40 Bands und KünstlerInnen die Freilassung des zum Symbol des Kampfes gegen die Todesstrafe gewordenen Abu-Jamal.

Politisch aktive Bands

Interessanterweise wurde bei der Zusammenstellung darauf verzichtet, zur Verkaufsförderung möglichst berühmte Bands zu fragen, war und ist doch das Thema Todesstrafe jeher ein Punkt, an dem sich auch Bands aus dem Mainstream solidarisieren. Die Qualität leidet darunter keineswegs. Was wir hier zu hören bekommen, sind Bands aus dem Underground, KünstlerInnen, die zum großen Teil auch im kulturpolitischen Alltag aktiv oder zumindest solidarisch sind. Seien es die Rapper Chaoze One & Lotta C, die Microphone Mafia aus Köln, die Heidelberger Irie Révoltés – die Reggae, Ragga und Hip Hop mischen – oder Yok, früher unter dem Namen Quetschenpaua bekannt als der autonome Liedermacher schlechthin. Sie alle sind ein Teil der Bewegung und haben über diesen Benefizsampler hinaus eigene politische Projekte.
So breit die Bewegung für die Freiheit von Mumia Abu-Jamal ist, so verschieden ist auch die Musik auf den Tonträgern. Auf der ersten CD dominiert der deutschsprachige Hip Hop, vertreten durch Pyro One und Holger Burner; Plan 88 und Rebell der Welt gar mit je einem Lied über Mumia Abu-Jamal. Prägend auf dieser CD ist neben dem politischen Hip Hop auch der Dub, einer sich aus dem Reggae entwickelten Musikrichtung, die hier in ihrer elektronischeren Variante mit der Legende Zion Train und den französischen Pionieren High Tone und Brain Damage aufwartet.

Abwechslungsreiche Songs

Auf der zweiten CD geht es dann ein wenig schneller, lauter und härter zu, um gegen Ende aber mit der Kleingeldprinzessin mit ihren Stadtpiraten (Songtitel: »In der überwachten Welt«) und dem »kleinen elektronischen Weltorchester« ewo2 (»Free Mumia«) für einen wunderschön entspannenden und dennoch kämpferischen Ausklang zu sorgen. Insgesamt bewegt sich die zweite CD zwischen den Eckpfeilern Punk-Rock, Ska-Punk und Ska. Bekanntere Bands sind die mexikanischen Ska-Aushängeschilder Pantéon Rococó, die Hamburger Rantanplan, Abuela Coca und No Te Va Gustar aus Montevideo oder die wild mischenden Kiemsa aus Nantes. Auch Berliner Punkbands wie Müllsch oder Francesko sind vertreten.

Ein schönes Cover und ein dünnes, aber informatives Booklet runden das Bild ab. »Rage Against The Death Machine« ist so abwechslungsreich und vielseitig, wie der Widerstand gegen die Todesmaschine sein muss, um diesen staatlichen Mord zu verhindern.

Rage Against The Death Machine, Doppel-CD, 13 €. www.jump-up.de

*von Holger Getzmann, ND 20.01.2010




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