K.o.K.-roaches Einstand voller Erfolg!

Was soll mensch da noch schreiben; Die Hütte hat gebrannt. Heißhungrig auf die näxte Beatclub-ähnliche Party ging es früh los und endete dementsprechend spät. Die Musk war Klasse, die Dj’s, Vocalists und Musiker gaben Alles.

cco2.jpgNach dem Reggae&Dancehall-Warm up mit MeinerEiner, Rub-batz von RebelVoice und MC Wozu waren mit Kyrill und Dj Arsonist feat. Stagerocka die richtigen Plattenartisten und Einheizer am Werk um die Massen in Verzückung zu versetzen. Selbst der beabsichtigte Break zwischen Drum&Bass und Techno brachte keinen Stimmungsabfall. Getragen von Janniks fantastischem Saxophon und den Steinbruch-Beats von Tiefengestein gings weiter bis nach Sonnenaufgang. Unsere Freunde von Beatcheese hätten wohl auch noch länger durchgehalten. Die K.o.K.-Roaches-Crew hat es außerdem gepackt mit der Musikauswahl, der Lightshow und natürlich ihrer Präsentation des Vereins die Beatclub-Partys noch zu toppen. Den größten Beitrag lieferte aber das feierwütige Publikum, was hervoragend mitging und trotz teilweise hoher Drehzahlen, so cool und locker blieb, wie wir das schon von den Beatclubs kennen.
Die Einzigen, die aus der Reihe tanzten war mal wieder die Security, die einmal mehr durch ihr provokatives eher eskalierendes als deekalierendes Auftreten auffielen. Das ist ein Problem mit dem sich der AStA der TU dringend befassen muss. Die Veranstalter der Party’s im Kellergebäude des Bau 46 sind da aussen vor (was an sich schon kein Zustand ist). Ein Grund (von vielen) warum die Uniräume, die unter AStA-Verwaltung stehen nicht das letzte Wort sein können. Wir brauchen ein selbstverwaltetes Zentrum!!!

Außerdem würde ich viele der Menschen, die auf unseren Partys rumspringen gerne öfters treffen als nur alle zwei Monate. Da steckt (über die Partys hinaus) soviel Potential drin die Stadt offensiv und kreativ zu verändern.

Aber bald wird es ja ne Räumlichkeit geben, wo mensch sich regelmässig treffen kann. Die K.o.K.roaches-Crew ist gerade dran Räume zu renovieren, die danach für Ausstellungen, Lesungen, Film und Kneipenabende, Workshops etc. zur Verfügung stehen sollen. Ein erster Schritt in Richtung Zentrum ist damit gemacht. K.o.Kroaches geht es, nach dem eigenen Selbstverständnis darum Menschen mit ihren vielfältigen Ideen und kreativen Möglichkeiten zusammenzubringen. Jede und JedeR ist gefragt, sich einzubringen. Konsumieren (nach dem Motto „Man muss nehmen was kommt“) war gestern. Jetzt gehts darum sich gemeinsam und gleichberechtigt Freiräume zu schaffen, in denen wir selbstbestimmen können, was wir wollen und wie wie es wollen.

Stimmen zur Party:

kyrïll[riøt-bpm]: Willlenlos!!! FULL HOUSE!
BIG UP RUB-BATZ, ARSONIST, STAGEROCKA, WoZu, HAPPY + MECKIE MESSER und den Rest der KOK-ROACHES!
So – und net anders – werd gefeiert
AAAARRRRIVVAAAAAA!

dj arsonist: war echt ne super party!
die hütte voll bis oben hin. die stimmung super! auch das mit den verschiedenen musikstillen auf einem floor hat wunderbar funktioniert! danke an die kaiserslautern mafia! mir hats ohne ende spaß gemacht!

Quelle: http://www.future-music.net/

und was die Rheinpfalz so schreibt:

Neuer Kulturverein stellt sich vor

K.o.K.-roaches will alternative Kultur in der Barbarossastadt fördern

cc01.jpg Es tut sich was in der Kaiserslauterer Kultur-Landschaft: Der neu gegründete Verein K.o.K.-roaches – Kultur ohne Kommerz Kaiserslautern hat sich zum Ziel gesetzt, alternative Kultur- und Kunstangebote in der Stadt und ihrer Umgebung zu unterstützen – und zwar ohne kommerzielle Interessen. Am Samstagabend fand im Keller des Universitätsbaus 46 als erste Veranstaltung der Initiative die gut besuchte „Culture Clash“-Party statt.

Der im Oktober vergangenen Jahres gegründete Verein zur Förderung von Kultur außerhalb des Mainstreams möchte insbesondere entsprechend interessierte Menschen zusammenbringen und „nichtkommerzielle Kunst-, Kultur- und Bildungsveranstaltungen organisieren“, so die Presseinformation der Vereinigung. Ein weiteres Ziel ist die Einrichtung eines alternativen Kulturzentrums in Kaiserslautern, das „selbstverwaltet, generationsübergreifend, interkulturell und emanzipatorisch“ sein soll.

Das „Wappentier“ des Kulturvereins ist eine Kakerlake, was auf einem Wortspiel mit der Abkürzung „K.o.K.“ („Kultur ohne Kommerz“) und dem englischen Begriff „cockroach“ für Küchenschabe beruht. Zudem sei die Kakerlake eines der ältesten Tiere der Erde, widerstandsfähig, lebensfähig selbst unter widrigen Umständen, sowie in sozialen und kommunikativen Verbänden lebend. „Grund genug, derart erfolgreiche Überlebenskünstler zum Vorbild zu nehmen“, erklären die K.o.K-roaches auf ihrer Website. Als eine Konkurrenz zu bestehenden Veranstaltern sieht sich der Verein nicht. Dem stehe schon die Ausrichtung gerade auf „alternative“ Kultur entgegen, wie Tine Tischer, eines der Vorstandsmitglieder und Ansprechpartnerin während der „Culture Clash“-Veranstaltung, erklärte.

Jene Party für ein selbstverwaltetes Kulturzentrum in Kaiserslautern sollte eine allererste Aktivität sein, um den Verein und seine Ziele bekannt zu machen. Dafür hatte man sich einiges einfallen lassen. Umrahmt von ungewöhnlichen Licht-Installationen, etlichen Lichterketten und bunten Projektionen an den Wänden kreierten die eingeladenen Musikschaffenden aus Mannheim, Heidelberg und Kaiserslautern populäre Sounds, die meist in konkreter Interaktion mit Live-Darbietern (per Beatboxing etwa oder Saxophon-Spiel) standen.

So schufen Meckie Messer Muzak (Reggae/Dancehall), Revolt Sound (Reggae/Dancehall/Drum&Bass) und DJ Arsonist (Drum&Bass) im Verein mit MC Stagerocka, MC Wozu sowie mit den Beatbox-Spezialisten Raze-T und Triple M unter den zahlreichen Besuchern schon zu recht früher Stunde eine mitreißende Stimmung. Für den frühen Morgen standen noch die Projekte Tiefengestein (Minimal Techno mit Live-Saxophon) und Beatcheese (Minimal House/Techno) auf dem Programm. Verkaufsstände, etwa mit selbst gestalteten T-Shirts, und frisch gemixte Drinks rundeten die Party ab. Alle Mitwirkenden des Abends verzichteten übrigens für den Verein auf ihre Gage, und am Eingang konnte man wählen, ob man zu Gunsten der K.o.K-roaches einen Euro extra zum regulären Eintritt entrichten wollte. Die meisten Besucher machten von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Für weitere Aktivitäten hat sich der Verein bereits Räume in der Innenstadt angemietet, so Tine Tischer weiter. Die Räumlichkeiten werden derzeit renoviert und sollen künftig insbesondere für „leise“ Veranstaltungen wie Lesungen und Ausstellungen dienen. Als nächste Aktivität ist eine Ausstellung zum Thema Kakerlaken geplant, die Mitte April mit Fotos, Skulpturen, Comics, Büchern und Ähnlichem eröffnet werden soll. Hierzu sind alle Interessierten eingeladen, Beiträge zu liefern. (kel)

Informationen zum Kulturverein K.o.K.-roaches – Kultur ohne Kommerz Kaiserslautern e.V. gibt es unter der Internet-Adresse http://kokroaches.blogsport.de .

Quelle: RP-Pfälzische Volkszeitung, Seite 18 bzw. 4(Lokalteil), 9.03.2010


1 Antwort auf „K.o.K.-roaches Einstand voller Erfolg!“


  1. 1 Happy 09. März 2010 um 22:05 Uhr

    einfach hammer schön Leute! Besonderen Dank an Kyrill, Rub-Batz, Stagerocka, Wozu für die Rebelsounds und Vocals! Arsonist für die vinyldrums! Triple M, Raze T für human beatbox! Janik on da Sax mit Tiefengestein-DJ Passi ! Für dirty techno Chris Talmef und Jack Hammer!
    Und danke an alle die diese Party mitgestaltet und ermöglicht haben!

    IHR WART EINFACH SPITZE!!!

    diggste Greetz

    Happy

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