Archiv der Kategorie 'Allgemein'

BANKSY „Exit through the Gift Shop“ als Vorpremiere in KL

VA_banksy01.jpg

Banksy – Exit Through the Gift Shop (USA/UK 2010)
Kinostart: 21.10.2010, Laufzeit 86 Minuten.
Verleih:Alamode

Banksy ist ein Phantom. Obwohl seine Graffiti Fassaden und Mauern auf der ganzen Welt zieren, weiß niemand, wer hinter dem gefeierten und sagenumwobenen Street-Art Künstler eigentlich steckt. Bis sich ein verrückter Franzose namens Thierry Guetta zum Ziel gesetzt hat Banksy aufzuspüren, um einen Film über ihn zu drehen. Was ihm durch gute Kontakte und ein bisschen Zufall sogar gelingt. Aber dann kommt alles anders als geplant: Der fertige Film ist ein Desaster und Thierry Guetta erweist sich als dilettantischer Regisseur und noch mieserer Cutter. Jetzt dreht Banksy den Spieß um und richtet die Kamera auf Guetta: der soll sich selbst als Street-Art Künstler versuchen, und Banksy das Filmen überlassen. Zwar kann Guetta weder zeichnen noch malen, aber wozu gibt es Photoshop und billige Studentenkräfte? Das Ergebnis übertrifft alle Befürchtungen. Ohne es zu wollen hat Banksy ein Monster erschaffen. Die Ausstellung mit drittklassigen Exponaten wird extrem erfolgreich und aus Thierry Guetta wird der millionenschwere „Mr Brainwash“, der neue Star der Street-Art Szene. Eine wahre(?), mit Sicherheit aber extrem unterhaltsame Geschichte über Kleinkriminalität, Freundschaft und Inkompetenz. Der erste Film des berühmten Street-Art Künstlers Banksy spielt virtuos mit den Ebenen Realität und Fiktion, und entpuppt sich als hintergründige Satire über die Mechanismen von Kunst und Kommerz.

Banksy selbst hat die Londoner „Times“ einen „wahren Volksmaler“ genannt. Seine Bilder von sich küssenden Polizisten und Straßenkämpfern, die mit Blumen um sich werfen, sind inzwischen populäre Motive. Seine Arbeiten finden sich unter anderem in New Orleans, wo sie nach dem Wirbelsturm Katrina entstanden, aber auch im palästinensischen Westjordanland. Banksys Graffiti kombinieren schrägen Humor mit politischen Kommentaren. Seine medienwirksame Aktionskunst hat ihm längst zu weltweitem Ruhm verholfen. Trotzdem, oder gerade deshalb, darf er Paris Hiltons Popstar-Kariere sabotieren und Guantanamo in Disneyland kritisieren – mit scharfem Auge und noch schärferem Verstand. Banksy macht Politik zu Kunst und Kunst zu Politik.

K.o.K.-roaches e.V. und Ars Vivenda haben rund um den Film ein Programm organisiert, dass zusätzlich zur Vorpremiere des Films, die Graffiti und Streetartkultur in Kaiserslautern einem breiteren Publikum zugänglich machen soll. Live-Graffiti im öffentlichen Raum, Streetart-Ausstellungen, Veranstaltungen und Workshops zum Thema sollen die Vielfältigkeit und Kreativität dieser Kultur transportieren. Der Reduzierung der Graffitikultur auf Sachbeschädigungsdelikte und sogenannte Schmierereien soll gleichsam entgegengewirkt werden. Die Forderung nach einer „Hall of Fame“, einer legalen Wand ind Kaiserslautern an der angehende Künstler_innen sich ausprobieren können, sind ein weiteres Anliegen der Veranstalter_innen.

VA_banksy02.jpg

PROGRAMM am 15.10.2010:

13Uhr-20Uhr LIVE GRAFFITI feat.:
SNARE wmg (Kassel), CHRISTO sp (Hamburg), DONNA & KENZ ArsVivenda.wmg (KL) + special guests…

22.30Uhr -24Uhr Deutschlandvorpremiere
BANKSY – EXIT THROUGH THE GIFT SHOP
bei grosser Nachfrage läuft der Film noch ein zweites mal um 24.00Uhr
(Kartenvorreservierung: joerg@provinzkino.de oder 06313605780)

23.30Uhr -2Uhr NIGHT-LOUNGE
LiveGraffiti . Music . Streetartexpo (Roachhouse, Richard-Wagner-Strasse 78)

Ars Vivenda-Ausstellung im Union-Kino (Kerststr.)
Streetart-Ausstellung „Kultur im öffentlichen Raum“ im Roachhouse (R.Wagnerstr.78)

Informationen über das gesamte Kulturprogramm zum Thema „Streetart“ finden sie auf http://kokroaches.blogsport.de/

MitteilunG:

download

Wie vielleicht schon einige mitbekommen haben, sind die links meiner Sampler down. Das liegt daran, dass ich meinen Rapidshare-Account aufgegeben habe. Ich kann im Moment noch nicht sagen, ob und wann sich daran etwas ändert. Wer weiter Interesse an einzelnen Samplern hat, kann sich hier über die Kommentarfunktion melden. Ich werde mich dann drum kümmern, dass die gewünschte Muzak bei euch ankommt.

ciao
MeckieMesserMuzak

Irie Revoltes – Die Revolution kommt aus der Dancehall

iries_cover.jpgNach ihrem 10jährigen Bandjubiläum und 4 Jahren ohne Longplayer stellen Irie Revoltes (übersetzt: Fröhliche Aufständische) zur Zeit auf ihrer Releasetour vom 24.09. bis zum 11.12. ihr neues musikalisches Produkt vor. Was die neue CD „Mouvement Mondial“ transportiert ist ein Lebensgefühl, und dass heisst „Weltweite Bewegung“. Es geht um die Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen durch soziales und politisches Engagement und Revolte. Mit teilweise schon ziemlich poppig daherkommenden Songs und einer Tanznummer nach der Anderen zielt die CD nicht nur auf die Köpfe der Menschen, die mit einem auffallenden mehr an deutschsprachigen Textpassagen, als bei den zwei Vorgängern „Les deux Côtés“ und „Voyage“, trotzdem immer wieder gefordert werden.

Mit ihrer aus der virulenten Dancehall und Reggae-Szene der Rhein-Neckar Region entstandenen musikalischen Mischung aus Ska, Reggae, HipHop und Dancehall, angefüllt mit französischen und deutschen Lyrics, schaffen sie es ihr unreigenes Agitprop-Konzept einem weit über die Politszene hinausgehenden Publikum zugänglich zu machen. Statt dem Abfeiern der eigenen Radikalität und dem oft aggressiv vorgetragenen Haßtiraden auf Staat und Gesellschaft, wie sie im Punk und Politrap immer wieder zu finden sind, stehen bei ihnen immer wieder das zelebrieren eines rebellischen Gemeinschaftsgefühls als Gegenentwurf zur konsumorientierten Mehrheitsgesellschaft im Vordergrund. Was zählt ist die Motivation („Motive“) etwas zu bewegen. Sie schaffen es sogar über die eigene Szene heraus Wirkung zu entfalten. Dies zeigt das Video der Kampagne „Kein Platz für Rassismus“. Bei dem Song, den die Irie’s für eine antirassistische Initiative Frankfurter Fussballvereine geschrieben haben, geben sie die Richtung vor: „Turn left“. Im Text singen sie Zeilen wie:“Denn leider gibt es rechten Dreck überall! Auch die Regierung ist gern mit am Ball! Mit Propaganda, Abschiebung global! Ich bleib dabei: Kein Mensch ist illegal! – Es gibt noch viel Zu Tun! …“ Im Video wird dieser Text unter anderem von der Koordinatorin der Frauenfußball WM Steffi Jones, der Frankfurter Fußballegende Karl-Heinz Körbel, zahlreichen Bundesliga-Profis und dem Schauspieler Peter Lohmeyer mitgesungen. Ihre Wurzeln als Band der antifaschistischen Bewegung („Antifaschist, für immer…“) haben auf ihrer neuen CD nicht vergessen. Der Song „Aufstehn“ hat sich schon kurz nach dem Erscheinen der CD zu einer Protesthymne entwickelt. In Internetforen und auf Youtube sind schon jetzt Videos zu finden, die die Aussage ihres Songs bebildern: „Aufstehn – wir setzen alles in Bewegung… ey lasst uns aufstehn für eine weltweite Bewegung…“. Die Tour will die Band ausserdem dazu nutzen um gegen das Residenzpflicht-Gesetz protestieren. Dazu soll es in verschiedenen Städten Demos und Kundgebungen geben.

Über ihr antifaschistisches Engagement hinaus, setzten sich die Irie’s seit Jahren für konkrete Entwicklungshilfeprojekte ein, oder stampfen diese einfach selbst aus dem Boden. So hat Iries Sänger Mal Eleve schon vor einigen Jahren mit seinem Freund Estevan, der selbst im Rollstuhl sitzt, den Verein „Rollis für Afrika e.V“. gegründet. Statt Gelder zu sammeln und diese in die teilweise intransparenten Kanäle anerkannter Entwicklungshilfeorganisationen zu stecken, aktiviert der Verein Menschen Rollstühle und Hilfsmittel zu sammeln, die ansonsten wahrscheinlich in deutschen Schrottpressen gelandet wären, um diese dann gezielt an Behinderte in Afrika weiterzuleiten. Für die Verteilung und Anpassung dieser Hilfsmittel kümmert sich der Verein mit professionellen Mitarbeiter_innen selbst. Die eigenen Fans werden so oft es geht in ihre Aktivitäten einbezogen. Ein gespendeter funktionsfähiger Rolli diente schon so manchem als Eintrittskarte für ein Irie Revoltes-Konzert. Auch auf der Release-Tour werden wieder Rollis und andere Hilfsmittel für Rollis für Afrika e.V. gesammelt. Irie Revoltes hat ausserdem schon viel für die Popularität der „Viva con Agua“-Kampagne getan, die von St.Pauli aus Fundraising für Trinkwasserprojekte in Entwicklungsländern betreibt. So ging das Geld, was die Band in der ersten Verkaufswoche der neuen CD einspielt direkt an Viva con Agua um damit Quelleinfassungen für Brunnen in Ruanda zu ermöglichen.

Doch zurück zu ihrer Musik und ihren Texten. Im Gegensatz zu anderen Bands mit ähnlichen Wurzeln wie Culcha Candela oder Seeed, deren Musik eine ähnliche Ausrichtung und Qualität hat, steht diese Band den Vermarktungsstrategien der Musikindustrie nicht zur Verfügung. Im Gegensatz: Bei ihren Songs wird auch Kritik an der eigenen Musikszene eingeflochten. Mit Zeilen wie „Kein Mensch ist illegal, vom Nordpol bis nach Togo, von Schwarz bis weiß und von Hetero bis Homo“ stellen sie sich gegen die Tendenz im Dancehall und Reggae, homophobe Inhalte kritiklos von jamaikanischen Künstlern aus dem Rasatafari-Kult zu übernehmen. Ihre Songs „Travailler“ und „Zeit ist Geld“ sind eindeutig gegen die kapitalistische Verwertungslogik gerichtet. Der Freund und Politrapper Chaoze One ist auch wieder auf der CD und der Tour dabei.

Alles das scheint diese Gruppe scheinbar mühelos in diese tanzbare und angenehm unangestrengte CD zu integrieren, die sich musikalisch in keine Schublade stecken lässt. Soundtechnisch haben sie durch den Umzug nach Berlin auch noch zugelegt. Durch die Produzenten Kraans de Lutin, der unter anderem für Alben und Singles von Reggaekünstlern wie Mellow Mark und Martin Jondo verantwortlich zeichnet, und Don Krutscho der den „Give Thanks“-Riddim produziert hat, der die Blaupause ihrer Singleauskopplung „Merci“ darstellt, ist der Sound fetter, aber auch eingängiger geworden. Manchem Puristen und Politaktivisten mag dies als Anbiedern an den Massengeschmack erscheinen. Die Glaubwürdigkeit der politischen Aussagen und Band Irie Revoltes tut dies aber keinen Abbruch. Vor allem nicht als aktiver Teil einer weltweiten Bewegung.


Iries Revoltes – Mouvement Mondial
Label: Ferryhouse, 2010
CD 12,99.-, 2LP 24,99.-

Mouvement Mondial-Tour von 24.09. bis zum 11.12.

Links:
- http://www.irie-revoltes.com
- http://i-revolt.com/

- http://rollis-fuer-afrika.de/
- http://www.vivaconagua.org/
- http://www.kein-platz-fuer-rassismus.de/

*von Carsten Ondreka
(bearbeitete Version im neuen AK: http://www.akweb.de/)

Muzak against FIFA: Kick out World (Cup) Poverty

The Beautiful Gain (full version) by Chomsky Allstars

<a href="http://chomskyallstars.bandcamp.com/track/the-beautiful-gain-full-version">The Beautiful Gain (full version) by Chomsky Allstars</a>

With the media’s gaze fixed on the soccer World Cup, Chomsky Allstars’ new single throws a harsh spotlight on South Africa’s attempts to ‚beautify‘ the country in the run-up to the tournament.

Tin Town – The story Behind The Beautiful Gain…

Tin Town – V.2 from Barefoot Workshops on Vimeo.

Zugabe:

Shame on The Game by Creamy Ewok Baggends (Durban, South Africa)

Shame on The Game – EWOK – mp3 by Creamy Ewok Baggends

The Khulumani Support group is currently undertaking the prosecution of 5 major corporations complicit in supporting the Apartheid Government of South Africa during the struggle. These same companies are current investors in the FIFA World Cup. This track is part of a Hip Hop compilation being released in June 2010 to create awareness around this apparent lack of justice.

Mehr Informationen zur Situation in Südafrika und die Auswirkungen der WM
@ http://neues-auf.anderslautern.de/index.php?n=Kultur.Sport

K‘town: FilmVA zur WM in Südafrika

Filmabend:
Mo, 21.06., ab 19.00Uhr
Im Schatten des Tafelbergs

Leben und Überleben in den Armenvierteln rund um Kapstadt
(und weitere Kurzfilme u./o. Reportagen rund um die WM2010 in Südafrika)
@ THE ROACHHOUSE (R.Wagnerstr. 78, Hinterhof 1.OG)

* danach:
DJ-Abend im Benderhof (R.Wagnerstr. 74), ab 21Uhr
AfroSoundz by DJ Roter Achim

Filmbeschreibung: Im Schatten des Tafelbergs -
Leben und Überleben in den Armenvierteln rund um Kapstadt

*Dokumentation von Alexander Kleider und Daniela Michel, BRD 2010

In kaum einer anderen Stadt der Welt liegen Armut und Reichtum so dicht beieinander wie am Kap der guten Hoffnung. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichten von Ashraf, Mne, Zoliswa und Arnold, die in den Armenvierteln rund um Kapstadt auf unterschiedliche Art und Weise ums Überleben kämpfen.

Im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft kann sich Südafrika einer großen medialen Aufmerksamkeit sicher sein. Die Kölner Dokumentarfilmer Alexander Kleider und Daniela Michel schauen in ihren Film „When the Moutain meets its shadow“ genauer hin als viele Fernseh-Reportagen. Sie versuchen am Beispiel von vier Schwarzen aus der Unterschicht von Kapstadt die aktuellen Spannungen und sozialen Verwerfungen des Landes aufzuzeigen.

Der 25-jährige Arnold arbeitet als Wachmann für eine Sicherheitsfirma, die die Anwesen der reichen weißen Oberschicht schützen soll. Für einen Monatslohn von 185 Euro absolviert er zwölfstündige Nachtschichten. Nun bereitet er sich auf die Prüfung zum bewaffneten Wachmann vor. Die alleinerziehende Mutter Zoliswa kommt mit dem Geld, das sie als Putzfrau an drei Tagen in der Woche verdient, nicht aus. Sie sucht eine neue Stelle bei einer weißen Familie. Doch sie macht sich Sorgen, dass sie ihren zehnjährigen Sohn zu lange in der Hüttensiedlung allein lassen muss, wo er von anderen Jugendlichen zum Stehlen und Drogenkonsum animiert wird.

Ashraf und Mne, zwei ehemalige Aktivisten des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC) finden sich mit den Folgen der neoliberal geprägten Wirtschaftspolitik der Regierung nicht ab und haben die „Anti Eviction Campaign“ gegründet. Diese Selbsthilfeorganisation hilft den Armen in den Townships gegen Zwangsräumungen und bei Sperrungen von Strom und Wasser. Kleider und Michel greifen die enttäuschten Hoffnungen vieler schwarzer Südafrikaner auf, die nach der Abschaffung der Apartheid und dem Sieg des ANC bei den ersten freien Wahlen 1994 auf eine grundlegende Verbesserung ihres Lebensverhältnisse gehofft haben.

Die Freiheit, die zentrale Forderung der legendären „Freedom Charter“, des wichtigsten Dokuments des Freiheitskampfes in Südafrika, hat zwar die Demokratie gebracht; die Hoffnungen auf soziale Sicherheit, Chancengleichheit und Arbeit wurden aber nicht erfüllt. Im Gegenteil: Der konsequente Privatisierungskurs hat zu einer Arbeitslosenquote von 40 Prozent und einer wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich geführt. Besonders deutlich wird das bei Arnold und Zoliswa. Sie arbeiten für reiche Weiße, verdienen aber so wenig, dass sie wohl nie aus den Townships mit ihrer hohen Kriminalitätsrate herauskommen – ein soziales Handicap, das Zoliswa an ihre Kinder vererbt.

Noch kritischer fällt die filmische Analyse der sozialen Zustände im Fall von Ashraf und Mne aus: Enttäuscht vom regierenden ANC sind sie auf Distanz gegangen und versuchen, sich mit Protestaktionen und teils subversiven Mitteln gegen die Folgen der Privatisierungspolitik zu wehren. Seit soziale Grundleistungen wie Wasser, Strom und Wohnraum entweder privatisiert oder vom Staat der Marktlogik unterworfen wurden, hat die Zahl überschuldeter Haushalte und die Zahl der obdachlosen Familien zugenommen.

Als Reaktion darauf haben sich Selbsthilfegruppen gebildet – Männer wie Ashraf und Mne zeigen betroffenen Bürgern, wie man nachts gesperrte Wasserleitungen wieder zugänglich macht. Ashraf und Mne erklären sich auch mit den Bewohnern einer Armensiedlung an einer Straße zum Kapstädter Flughafen solidarisch, die von der Polizei mit Waffengewalt geräumt wurde, weil auf dem Gelände neue komfortable Wohnungen gebaut werden sollen. Nun kampieren die Vertriebenen in provisorischen Verschlägen auf der anderen Straßenseite. Einer von ihnen äußert mit Blick auf die bevorstehende WM einen schlimmen Verdacht: „Die Touristen sollen auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt das Elend nicht sehen müssen.“

Wie tief der Stachel der Enttäuschung sitzt, macht vor allem eine Frau deutlich, die berichtet, dass kurz nach der Zwangsräumung Vertreter der Tierschutzbehörde kamen, um nach den Haustieren zu sehen. Trotz allem tapfer lächelnd sagt sie in die Kamera: „Was sie uns an diesem Tag angetan haben! Wir sind doch keine Tiere. Unsere Eltern haben das neue Südafrika mit aufgebaut.“ (Quelle: phoenix.de)

Mehr Informationen zur Situation in Südafrika und die Auswirkungen der WM
@ http://neues-auf.anderslautern.de/index.php?n=Kultur.Sport

Staatsterror gegen Solidarität > Solidarität gegen Staatsterror

pal_sol.jpg „In der Palästinafrage können weder Europäische Lösungen, noch islamische Lösungen zur nationalen Befreiung der palästinensischen Bevölkerung führen. Auch hinsichtlich der Solidarität mit Palästina sind die europäisch orientierte und die islamische Linie mit Mängeln, Fehlern und Verzerrungen behaftet. Die Progressivität in Europa hat die Solidarität mit Palästina auf Fleisch, Milch, Kleidung und Spielzeug reduziert. Die Solidarität der islamischen Linie wurde auf den “islamischen Glauben” der palästinensischen Bevölkerung beschränkt. Der Kampf um Palästina wurde von den Revolutionären an die ganze Welt herangetragen. Und dieser Kampf wird sich auch auf den Schultern der Revolutionäre verstärken. Denn sie sind die einzigen, die diesen Kampf auf einer richtigen Grundlage führen.“ (Halk Cephesi, 1.06.2010)

Quelle: Türkei Informationszentrum (tuerkei.info[ät]gmail.com)

Termine von Protesten und Demonstrationen in Deutschland findet ihr hier bzw. können dort gemeldet werden: www.freegaza.de bzw. hier

* Bild von einem Demobericht aus Berlin, 1.06.2010

News (Artikel, Berichte und Links) zur Auseinandersetzung um die Freedom Flottila des FREE GAZA MOVEMENT @ AL-Internationales

Anderslautern und die Röhls

Auseinandersetzung um die Röhlche Geschichtsschreibung, Missbrauch und dem Verhältnis zu Ulrike Meinhof

So kanns gehen. Da überlegt mensch am monatlichen Aufbau der Anderslautern, stolpert über den 8.Mai, der in der linken (zurecht) als Tag der Befreiung begangen wird. Da wir über dieses Thema schon oft genug berichtet haben, kommt die Idee der Erinnerung an den Todestag von Ulrike Meinhof am 8.Mai 1976.
ulrike_konkret.jpg
Um sich bei diesem Thema nicht endlos zu wiederholen und die Frage nach Mord od. Selbstmord zum tausendsten mal zu referieren, denn zu diesem Thema ist alles gesagt (neues dazu erst wieder nach Stürmung der VS bzw. BND-Gebäude und dem dazu notwendigen Sturz der herrschenden Klasse). Deshalb richteten wir den Fokus auf Ulrike als Mensch. Als greifbare Person, die sich Menschen durch ihren Umgang mit ihnen offenbarte. Ein Text ihrer Stieftochter Anja Röhl, die uns schon vorher durch Artikel und Texte zu Erziehung und zu Kulturveranstaltungen aufgefallen ist, gefiel uns besonders.

Das Anja Röhl genau in diesem Zeitraum einen Artikel im Stern veröffentlicht, der solche Wellen schlägt, dass wir dadurch zeitweise in den Fokus geraten, war nicht abzusehen.

Anja Röhl schreibt in ihrem Artikel über ihren Vater, Klaus Rainer Röhl, seines Zeichens Ex-Ehemann von Ulrike Meinhof. Sie beschreibt darin die pädophilen Neigungen und verschiedenste Arten des Missbrauchs an ihr, als Kind. „Einen der wichtigsten Männer, die offen Pädophilie propagiert haben, habe ich in der eigenen Familie gehabt, er heißt Klaus Rainer Röhl und war mein Vater. Er lebt noch, aber der Satz ‚Er ist mein Vater‘ will mir nicht über die Lippen“ gibt sie dem Stern zu Protokoll.

In der Erwiderung von K.R. Röhl sowie den Artikel seines Bruders Wolfgang (Stern, die Welt) wurden dann Artikel von Anja Röhl, die auch von uns veröffentlicht wurden verlinkt. Wohl allein deswegen, um sie als Teil des „linksradikalen Sumpfes“ zu denunzieren. Damit waren wir mitten in der Auseinandersetzung um die Röhlche Geschichtsschreibung, Missbrauch und dem Verhältnis zu Ulrike Meinhof.

Das K.R. Röhl damals schon einen Hang zur Rechtfertigung pädophilen Verhaltens hatte ist keine Neuigkeit. Unter seiner Ägide wurde die Konkret, die Mitte der 50er als politisches Magazin mit Nähe zur illegalen KPD gestartet war und mit der exzellenten Journalistin Ulrike Meinhof als Flaggschiff bekannt wurde, zur Wichsvorlage mit intellektuellem Anspruch. Mit dem mittlerweile zum medialen RAF-Inquisitor aufgestiegenen Stefan Aust und dem mittlerweile verstorbenen Schriftsteller Peter Rühmkorf an der Seite bildeten sie den Kopf einer Männerriege, die im Fahrtwind der sogenannten „Sexuellen Revolution“ ihre Männerphantasien auslebten. In einem in der LITERATUR KONKRET 2009/2010, erschienenen Artikel von Ende September letzten Jahres, heißt es zur KONKRET-Historie und zu ihren Protagonisten Röhl, Rühmkorf und Aust:

konkret.jpg „KONKRET? Gibt’s das noch? Früher hab ich das auch gelesen.“ Das Früher der älteren Herren sind die Jahre, in denen KONKRET mit allerlei Onanierhilfen und Titelzeilen wie „Mögen Frauen Vergewaltigung?“, „Was Mädchen weich macht – Rezepte für Männer“ oder „Machen Miniröcke dumm?“ für Absatz gesorgt hatte. Der Lyriker Peter Rühmkorf war noch in seinen letzten Lebenstagen stolzer Theoretiker dieses vom ihm erfundenen Verkaufsrezepts, dessen Praktiker, sein Freund Klaus Rainer Röhl, bei der Auswahl der Titelbilder stets darauf bestand, daß der nackte Hintern der Abgebildeten am rechten Bildrand erschien, denn: „Man schlägt von rechts.“ Geschäftsführender KONKRET-Redakteur jener Jahre war unter anderen ein gewisser Stefan Aust. Wenn Not am Mann war, ging der investigative Journalist auch gern selbst mit der Kamera auf Motivsuche für „heiße Reports“ („Liebe unter freiem Himmel – Wie frei sind Deutschlands Mädchen?“; 10/67) oder reiste an den „Sonnenstrand von Bulgarien“ (7/67)…. (LITERATUR KONKRET 2009/2010)

K.R. Röhl führte genau diesen Kurs nachdem er die Konkret fast vollständig ruiniert hatte in seinen Magazinen „Das da“ und Spontan weiter. Stefan Aust schrieb für die St.Pauli-Nachrichten. Ein weiteres Magazin, das „Linkssein“ mit frei ausgelebten Sextrieb, egal auf wessen Kosten gleichsetzte. Für Aust, und Konsorten war das damals vor allem „’ne coole Zeit“. Während andere das Geschriebene und Gesprochene beim Wort nahmen und versuchten eine revolutionäre Perspektive zu entwickeln, ging es vielen nur um Party, das eigene Standing und die Coolness „in der Szene“ als Ausgangspunkt für ihre bürgerlichen Karrieren. Anfangs waren sie noch kritische Journalisten, modern wirkende Künstler oder einfache Selbstdarsteller. Die meisten endeten als Karikatur ihrer selbst, meist noch mit hochdotierten Jobs.

Ulrike Meinhof hatte sich da schon längst aus dem Staub gemacht und sich politisch anderweitig orientiert. Durch die Gefangenenbefreiung von Andreas Baader am 14.Mai 1970 und deren Begleitumstände musste sie in den Untergrund. An vielen Littfasssäulen hingen Fahndungsfotos . Aus der Illegalität heraus versuchte sie, laut den Recherchen von Jutta Ditfurth für deren Meinhof-Biografie, ihre Kinder vor ihrem Ex-Mann zu schützen. K.R. Röhl verweist zwar darauf, dass in ihrer Sorgerechtsauseinandersetzung Kindesmissbrauch kein Thema war. Dazu gibt es aber viele Gründe. Einer liegt in der damaligen Zeit. Eine Situation in der Aussage gegen Aussage steht, wäre damals auch kaum zu Ulrike Meinhofs Gunsten entschieden worden. Sie versuchte alles, damit ihre Kinder bei ihrer Schwester unterkommen konnten. Um nicht vorher schon mit unveränderbaren Tatsachen konfrontiert zu werden, entschlossen Freund_innen von Ulrike die Kinder jedwedem weiteren Zugriff zu entziehen und erst einmal nach Sizilien zu Freunden zu bringen.

Das Aust die Kinder zu ihrem Vater zurückbrachte, sie sozusagen „rückentführte“, gehört mit zu dem Heldenmythos den Aust um sich selbst und seine Rolle in den Siebzigern gebaut hat. Doch wie Heldenhaft ist es eigentlich, Kinder zu solch einem Vater zurückzuführen?

Allein das momentane Schweigen eines Stefan Aust zu den geäußerten Vorwürfen gegen seinen früheren Chef verrät einiges. Einer der sonst sofort in sämtlichen Medien präsent ist, wenn Ulrike Meinhof oder die RAF in den Medien besprochen werden, hält freiwillig die Klappe. Allein schon das stinkt zum Himmel. Gerade in diese Phase fällt nämlich seine ständige Präsenz in den Softpornoheftchen mit sog. inhaltlichem Anspruch. Die damaligen Partys mit seinen Freunden sind bisher noch nicht beleuchtet worden. Vielleicht wird sein Interesse die politischen Bewegungen dieser Tage (besonders die RAF) in den Dreck zu ziehen, dadurch klarer. Aust war immer Ausbeuter. Er beutete als Konkret-Redakteur, der immer in der Nähe der intellektuellen Köpfe und Persönlichkeiten war, die Bewegung aus die ihn mit Themen fütterte. Er beutete mit seinen Artikeln (und wohl auch Fotos) Frauen aus. Er machte sich den drogenkranken RAF-Aussteiger Boock zum Kronzeugen für sein RAF-Bild.

K.R. Röhl ist in dieser Richtung wesentlich ehrlicher. Er mutierte vom Salonkommunisten zum Rechtspopulisten und Geschichtsverdreher (siehe wikipedia).

Nun ist selbst seine Lieblingstochter Bettina Röhl, die ihn in seinen Äußerungen zu Ulrike Meinhof und der RAF stets bestärkte, von ihm abgerückt und beschreibt den Missbrauch den K.R. Röhl an ihr begangen hat: „Zwischen 1970 und 1973 habe ihr Vater manche Abende „mit einem Zungenkuss als Gute-Nacht-Abschied“ beendet. Als sie elf Jahre alt gewesen sei, habe Klaus Rainer Röhl seine Hände „nicht mehr zuverlässig in seiner Sphäre“ behalten. Sie sei vom Vater häufig als „Pissgör“, „alte Nutte“ oder „Liebling“ angesprochen worden. Ihre Beziehung habe Klaus Rainer Röhl damals und noch später „eine wunderbare Liebesgeschichte“ genannt. Er habe sich seiner Tochter gegenüber als „pädophil“ bezeichnet und über Inzest gesprochen. (spiegel-online, 30.05.2010)

Das er dies weiterhin bestreitet ist nur noch peinlich. Aber in seinem nationalkonservativen Umfeld scheint dies nicht weiter zu stören. Für die Mitarbeit in diesen Zirkeln scheint eine gewisse Demenz gegenüber der eigenen Vergangenheit und der Weltgeschichte Aufnahmevoraussetzung zu sein.

* von MMM/AL-Red.

Texte von Anja Röhl zu Mißbrauchsdiskussion:
* Sexueller Missbrauch – (k)ein Thema
* Die Zeit ist reif – zur Pädophiliedebatte

Texte von Anja Röhl zu Ulrike Meinhof:
* Ich schwimme gegen den Strom
* Das zweite Sterben von Ulrike Meinhof

Die Debatte um Anja Röhls Stern-Artikel:
* Missbrauchsvorwürfe gegen „Konkret“-Gründer
* Jutta Ditfurth über Klaus Rainer Röhl: „Die Grenze zog er bei 13, 14 Jahren“
* Achtung vor den Opfern
* „Ulrike Meinhof hatte Angst um ihre Kinder“ – Interview mit Jutta Dittfurth

K.R. Röhls Dementi:
* Brief an den stern-Chefredakteur Thomas Osterkorn

Bettina Röhl:
* Bettina Röhl wirft ihrem Vater pädophile Übergriffe vor
* „Ansexualisierte Übergriffe“ – Interview mit Bettina Röhl
* „RAF war keine Kinderhilfsorganisation“

Erleuchtendes zu K.R. Röhl:
* Klaus Hübotter über die „konkret“-Gründung: „Röhl war nur ein Strohmann“

Ergänzung:

Quelle: anderslautern, 1.06.2010

WE ARE THE PARTY: Culture Clash @ K‘Town

Nach einem klasse PartyWochenende (Es gab ja nicht nur unsre) ist es Zeit Bilanz zu ziehen:

Voller Schuppen, Klasse Leute, Kein Stress! Besser gehts kaum, aber wir werdens trotzdem immer wieder versuchen. Diesmal gabs Dancehall, D&B And Dubstep. Hier erstmal ein paar Pic’s von der langen Partynacht am 22.05.:

cc2.03.jpg
cc2.01.jpg
cc2.02.jpg

Thanx to all the KoKroaches and NotRoaches,
die diese Party so klasse gemacht haben

Als Zugabe für alle Fans, hier ein DubstepMix von LuuK „Dubstep geht auch in K‘town“:
DJ LuuK – Dubwheels (PromoMix, Jan2010).mp3

Mehr zum Culture Clash und zu den K.o.K.-roaches @
kokroaches.blogsport.de
& Facebook „K.o.K.- roaches – Kultur ohne Kommerz Kaiserslautern e.V.“

Wochenendverlängerungstipp für Mo, den 24.05.!!!

Was macht mensch nach einem langen party-getränkten bzw. festivalvernebelten Wochenende???

Hier der ultimative chillige Wochenendverlängerungstipp für Kaiserslautern:

filmabend01.jpgAb 19.00Uhr bitten die KoKroaches zu ihrem ersten Filmabend im Roachhouse (R.WagnerStr.78 / Hinterhaus). Dort gibt’s alles rund um die Kakerlake. Interessante Doku’s, Witzige VideoClips mit und ohne Musik u.v.m.. Wer bisher noch nicht dort war (d.h. die gelungene EröffnungsVA verpasst hat) sollte da unbedingt mal vorbeigehen und sich umschauen.

rm24.05.jpg…und wer dann noch Lust auf Rebelmuzak hat, kann gerade ein paar Meter weiter in den Benderhof (R.WagnerStr.74)ziehen und rauchend und trinkend dem Set von MeckieMesserMuzak lauschen.

In K‘town geht was!!!!!!!!!!!

Neuer Freiraum in KL: ROACHHOUSE eröffnet!

Im erstmal unscheinbaren Hinterhaus der Richard Wagnerstraße 78 wurden am Samstag die Vereinsräume des erst im Oktober letzten Jahres gegründeten Vereins Kultur ohne Kommerz e.V. „K.o.K.-roaches eröffnet. Die Aktiven des Vereins freuten sich über die rund 60-80 Neugierigen, die im Laufe des Tages vorbeikamen.

Eröffnet wurde die Kakerlaken-Ausstellung, die Fotoarbeiten, Illustrationen, T-Shirtdruckergebnisse, sowie keine handwerkliche Arbeiten rund um die Kakerlake beinhaltet, durch einen Epilog („Botschaft der Kakerlake an den Menschen“) und eine kurze Vorstellung des Vereins und der Räume. Durch die Innenstadtlage und die direkte Nachbarschaft nicht gerade weniger Mieter wird das Programm auf Film und Kneipenabende, Workshops, Ausstellungen und ähnlich gelagerte Veranstaltungen begrenzt bleiben. Akustikkonzerte soll es auch manchmal geben, aber immer mit dem Blick darauf die Räume dauerhaft und möglichst stressfrei nutzen zu können.

Party’s wie der Culture Clash am 22.05. und laute Konzerte werden weiter dezentral organisiert werden müssen. Kreative Menschen mit Ideen und Tatkraft wurden nocheinmal zur Mitarbeit eingeladen.

Nach der Eröffnung folgte ein Auftritt Kao-Li und seinen Musikerfreunden, die über den weiteren Nachmittag eine sehr relaxte Stimmung verbreiteten, Diese wurde von den Initiator_innen und interessierten Gästen zum regen Gedankenaustausch genutzt. Am Abend folgte dann ein Akustikauftritt von Teilen der saarländischen Punkband Sick Society a.k.a. [Hier bitte Namen einfügen]. Im efeubewachsenen Hof sassen Besucher und Aktive noch lange zusammen. Das im Hof aufgestellte Ölfaß brannte noch bis tief in die Nacht.

*siehe ROACHHOUSE erfolgreich eingeweiht und Raum für die ohne Geld

TALIBANKSY: Streetart-Guerilla in Afghanistan

Hier ein Fundstück der besonderen Art. In Kabul hat sich eine mit internationalen Künstlern besetzte StreetArt-Guerrilla gebildet, die überall in der Stadt ihre AntiKriegsstatements an die Wände sprayt. Mit klar verständlichen und einfachen Symbolen, machen sie auf die Kosten des Krieges, aber auch auf die Profiteure auf beiden Seiten aufmerksam.

In ihren „Combat Comminiques“ unterstreichen sie die gesprayten Botschaften und vermitteln darüberhinaus den Zweck ihres Handelns.

„Propaganda is everywhere, from counter-narcotic campaigns to counter-terrorism to army recruitment. You can‘t move without some form of visual purposeful persuasion burning a hole in your soul. Social and politically driven graphics, AKA street art, can evoke thought and stimulate discussion.“

und laden die Afghanische Jugend ein, sich am Streetart-Kampf zu beteiligen:

„This form of self-expression is open to anyone. The youth of Kabul have no real outlet for artistic expression,“ it says, adding: „Do they want it?“

More Information @ Anti-war graffiti group become Afghanistan’s ‚Talibanksy‘

K.o.K.roaches e.V. presents: Culture Clash nr.02


Dancehall&Reggae+Drum&Bass+Dubstep


cco2.jpg
K.o.K.roaches e.V. presents:

CultureClash
Sa, 22.05.2010
ab21Uhr

@Keller Bau46/Unikl
Eintritt: 4.-

feat:
ZeroZero Soundbwoys
MeckieMesserMuzak
Mc Wozu

Mr. Happening
LuuK
Biotech
Steppsen

visuals by op-t-car
& kokroaches lightshow

cocktails by TupacAmaruCrew


more Infos @ kokroaches.blogsport.de

Sa,15.05.: ROACHHOUSE Eröffnung

K.o.K.-roaches e.V. lädt ein:

Endlich ist es soweit !!!
Der Kulturverein „Kultur ohne Kommerz e.V. -K.o.K.roaches eröffnet seine frisch renoviertes Roachhouse mit einer Kakerlaken-Kunstausstellung und freuen uns auf ein gemütlichem Beisammensein und den anschließenden chilligen Kneipenabend – unbedingt weitersagen :-)

roachhouse01.jpg
roachhouse02.jpg


Sa, 15.05.2010

15:00Uhr: Eröffnung der Räume
„Kunstausstellung „Kakerlaken“

Vorstellung des Kulturvereins Kultur ohne Kommerz e.V. „K.o.K.-roaches“

18:00Uhr:
„Kneipen“abend


More Info’s @ kokroaches.blogsport.de




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: